Donnerstag, 27. Dezember 2012

Dankeschön!

Ihr seid soooo süß....

Beispielhaft für viele liebevoll gestaltete Hübschheiten: Glücks-Fliegenpilzchen von Timeless, die Heilige Familie von Elli, Schwimmlichter vom Schwesterchen, ein Nadelkissen-Muffin von den kreativsten Nichten, die ich kenne, und ein absolut entzückender gefilzter Gänseblümchen-daisy-Ring von Bettina, in den ich sehr verliebt bin.

... ich bin völlig fassungslos, weil ihr mich mit so lieben Worten und hübschen Überraschungen bedacht habt. Ich habe mich riesig gefreut und freue mich immer noch weiter!


Mehr Worte mag ich auch hier nicht mehr verlieren. Gegen den Ausdruck "zwischen den Jahren" wehre ich mich immer vehement - das geht doch gar nicht... aber zwischen Weihnachten und Silvester ist dennoch zeitlich ein bisschen Niemandsland. Das werde ich für ein bisschen Rumgetüdel und ganz viel persönliche Kleinigkeiten, Begegnungen, Anrufe, Zeilen nutzen. Deshalb verabschiede ich mich für dieses Jahr schon einmal von euch. Macht es gut und es euch kuschelig, kommt gut hinein ins neue Jahr und begrüßt es laut mit einem Jubelschrei, es hält 365 neue Tage mit neuen Chancen und Möglichkeiten für jeden von uns bereit, da bin ich mir ganz sicher!

Seid ganz lieb umarmt! Wir lesen uns wieder im Januar. :)

Liebe Grüße
daisy & Izzy

Montag, 24. Dezember 2012

Fröhliche Ostern!?

Strahlender Sonnenschein, 13°C, vorsichtig-verwirrt zwitschernde Vögel, ein verirrter Marienkäfer - wir haben uns in den letzten Wochen geirrt, als wir uns durch den Advent dekorierten - es muss Ostern sein! Los, schnell, packt die Eier, Hasen, Küken und Hühnchen aus und versteckt damit das Lametta und die bunten Kugeln am Tannenbaum, noch ist Zeit...

Bevor ich mich jetzt auch aus der virtuellen Welt in die reale zurückziehe, um weihnachtliche Aktivitäten zu genießen, Geschenke zu verpacken und die Katze zu dekorieren (ok, das lasse ich lieber), möchte ich euch ein ganz großes, dickes Dankeschön sagen! So viele liebe Worte und Wünsche haben mich schon erreicht, in euren Kommentaren, Mails, Karten, Anrufen. Da können die nächsten Tage nur gut werden. Ich freue mich riesig - DANKE!

Traditionell gibts auch dieses Jahr für euch als kleine Aufmerksamkeit ein Weihnachtstänzchen von mir, dass ich mühsam einstudiert habe. Wenn ihr die Choreografie bis Silvester könnt, machen wir ein dezentrales Tanzkränzchen zur Begrüßung des neuen Jahres... ;)


Lasst es euch gut gehen, macht euch eine ganz tolle Zeit und lasst bloß auch mal alles stehen und liegen und genießt das, was euch wirklich wichtig ist. Der vergessene Staubfussel ist auch nach Weihnachten noch da...

Liebe Grüße
daisy

Samstag, 22. Dezember 2012

Immer diese Heimlichkeiten!

Das ist soooo gemein! Gerade habe ich ein ****** fertiggenäht und dabei eine Technik ausprobiert, die ich im Netz entdeckt und als genial befunden habe und euch gern weitergeben würde - und ich darf sie euch nicht zeigen, denn natürlich handelt es sich um diese Jahreszeit um ein Weihnachtsgeschenk. Das geht uns aber wohl gerade allen so... Oder etwa nicht? Jedenfalls bin ich schon total neugierig, mit welchen wunderhübschen Werken ihr nach dem Fest auf euren Blogs die Befreiung des Bloggeheimnisses feiern werdet!

Zwecks Lückenfüllung muss dann mal wieder die Miezekatze herhalten, die momentan auch ein bisschen verwirrt schaut, wenn die Stoffberge im Nähzimmer mal wieder umgeschichtet werden, das Chaos sich vergrößert (was für sie total toll ist, weil sich noch mehr Versteckmöglichkeiten bieten) und das Personal unverständlicherweise nicht mehr auf dem Sofa festgewachsen zu sein scheint. Aufgrund maximaler Niedlichkeit bekommt Izzy aber auch zwischendurch immer wieder reichlich Streicheleinheiten.

Einmal Flauschebauch kraulen, bitte!
Da ich gerade schon ausgiebig vor meinem neuesten Nähwerk gesessen und es bewundert habe (klingt total doof, aber ich staune immer wieder, was aus ein paar Stückchen Stoff entsteht, wenn man damit nur genug Zeit verbringt), darf ich jetzt für den Rest des Abends (also in der Zeit vor dem Ins-Bett-gehen - "morgen" ist erst nach dem Schlafen) die Füße hochlegen und in einem Buch versinken. Agnes war so lieb und hat mir ihr Exemplar von "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen vermacht, da ich es noch nicht gelesen habe. Heute habe ich es aus dem Briefkasten gezogen und schiele seitdem immer wieder auf dieses Buch - als vierte der Töchter meiner Mutter bin ich selbstverständlich gespannt, wie es mir damals ergangen wäre, wenn ich unter die Haube gebracht hätte werden sollen (oder so).


Dickes Dankeschön, liebe Agnes, das versüßt mir die weiteren Winterabende! :)

Uns allen wünsche ich noch einen erfolgreichen Endspurt bis zu ein paar hoffentlich entspannenden und entspannten Festtagen. Vergesst neben all euren Vorhaben das Atmen nicht und gönnt euch auch ein bisschen Auszeit ganz für euch. ;)

Liebe Grüße
daisy

Dienstag, 18. Dezember 2012

Dezentrales Nähkränzchen mit Valomea - Finales Kissenstreicheln

Hier sind wir nun - Woche 7 hat begonnen und damit unsere letzte Aufgabe des dezentralen Nähkränzchens: Fertige Kissenhülle bestaunen und streicheln

Fällt uns das schwer, Valomea?

Mir nicht... denn was ich da in Händen halten darf, lässt mich definitiv staunen. Wenn ich zurückblicke auf die Anfänge, sah ich mich mit einem alten Überschlagslaken aus der Aussteuer meiner Mutter, einer Anleitung aus dem Internet, jeder Menge Fragezeichen und tapferer Unterstützung von Valomea. Und ging eine seeeehr intensive Beziehung zu meinem Bügeleisen ein. Brachte meine Nähmaschine an den Rand ihrer Kapazität - um gleich danach noch ein Stückchen darüber hinauszugehen und weitere Stofflagen hinzuzufügen. Fragte mich zwischenzeitlich, welcher Idiot auf diese Idee gekommen ist (ich) - und war so dankbar, dass du dich auf dieses wagemutige Nähabenteuer so spontan und furchtlos eingelassen hast, Valomea, denn sonst wäre dieses Teil erst einmal wochen-, monate-, jahrelang in der Versenkung namens UFO-Kiste verschwunden. So aber lernte ich bei der Näherei der Cathedral Windows einiges dazu - nicht nur Geduld und Vertrauen in das, was da so wurde, sondern auch einiges, was ich für die Fertigstellung meines Kuschelquilts definitiv gebrauchen kann und das mich vor überzogenen Vorstellungen, was das Darunterquetschen von voluminösen Stoffmengen unter mein Nähmaschinchen angeht, bewahrt. Verena hat uns gefunden und sich angeschlossen, ich freue mich riesig, dass du dabei warst (auch wenn du uns einfach davongenäht bist). Ach ja - und nebenbei darf ich seit ein paar Tagen diesen Anblick bewundern und bestaunen und streicheln (ja, auch das!):

Mein Cathedral Windows Kissen aus Mutters Aussteuer, ein paar aktuellen Stoffen, ein bisschen Raritätenstoff - und auch einer der Stoffe aus Anettes Stoffrotation hat seinen Platz gefunden.
Fürs Fotoshooting darf es ganz alleine auf weiter Flur herumliegen - normalerweise habe ich die halbe Bettenabteilung um mich herumdrapiert, aber hier wohnt es nun und erfreut mich mit seinem Anblick.
Die spannende Frage, ob ich nun ein Binding, einen Rand oder eine Paspel als Abschluss nehme, beantwortet sich mit "weder noch noch noch" oder so. Es war so, wie es war, einfach wunderbar, ich wollte diesen Eindruck nicht zerstören. Irgendwann ist es gut - dann darf es so bleiben.
Die Rückseite: ganz schlicht, ebenfalls aus dem Überschlagslaken. Dieses hatte an einem Saum eine Knopfloch-Leiste (wohl, um es am Bettzeug festzuknöpfen), die ich aus einem nostalgischen Anflug als Zier-Element genutzt habe. Darunter verbirgt sich ein Reißverschluss (das hat ein bisschen gedauert, bis ich es gedanklich so konstruiert hatte, dass es passt). Die beiden vorhandenen Knopflöcher sind mittlerweile durch stoffbezogene Zierknöpfe ergänzt, davon gibts aber lichtverhältnisbegründet kein Bild mehr).
Was für eine Arbeit. Und was für eine schöne Arbeit - wenn man das Bügeln erst einmal hinter sich hat, ist es so toll zu sehen, wie sich die Stoffe zusammenfügen.
Die zusätzlichen Streifen sind ebenfalls alle brav nochmal abgesteppt, um den Charakter der "Fensterfront" wieder aufzunehmen. Gefällt mir total gut! Und wenn ich euren Blick kurz auf den Untergrund lenken darf - das ist auch ein Schätzchen. Eine Tagesdecke, die ebenfalls aus dem Fundus meiner Mutter stammt - aus ihrer Jungmädchenzeit, glaube ich. :)
Und so genieße ich und streichle und bestaune das Werk der letzten 6 Wochen. :)
So, und jetzt muss ich noch mal weg - Ehemaligen-Treffen mit ein paar Kollegen. Ich freue mich aber auf später - dann schaue ich bei euch vorbei, staune, streichle virtuell eure Kissen und ergänze die Links zu den anderen Fensterbauern - ich bin schon soooo gespannt, wie eure Streichel-Einheiten aussehen! :)

Und um die Frage zu beantworten "würdest du es wieder nähen?" - Ja, definitiv. Deutlich entspannter und mit weniger "Kopf" dabei. In jedem(!) Fall habe ich aber auch Lust auf weiteres dezentrales Nähkränzchen - Valomea, wie wäre es - nächstes Jahr vielleicht? ;)

Sehr beglückte liebe Grüße 
daisy

...und jetzt hab ich auch endlich schauen können - habt ihr es schon gesehen, Valomeas traumhaftes Kissen, um das sich bei den Sofastunden jetzt bestimmt alle kloppen, wer damit kuscheln darf? Superschön!


...und weil es so schön ist und ich es bestimmt noch einmal nähen möchte, gibts hier noch einmal die gesammelten Links von uns Mädels von Woche 1-7 nach Label gebündelt zum komfortablen Nachschauen:

- mein Dasein beim Fensterln ist hier dokumentiert,
- Valomeas Fortschritte bis zum perfekten Fenster findet ihr hier,
- Verenas Spurt beim Nähen gibt es zum Beispiel hier.
 

Montag, 17. Dezember 2012

Weihnachtspost für...

...einen von euch, die ihr hier mitgeraten habt, was ich denn hier versucht habe zu fotografieren...


Ganz dickes Dankeschön an euch 16, die ihr mich (und hoffentlich auch euch) mit euren Kommentaren zum Schmunzeln, zum Lachen und zum Auf-dem-Boden-kringeln gebracht habt. Von längerkettigen nichtaromatischen Mineralölbestandteilen in einem Schokoladenherz über güldene Schlittschuhkufen, Weihnachtsmannschlittenarmlehnen, ein Speeddating liebestoller Glühwürmchen, brennende Herzen, betrunkene Engelchen und diverses Getier mit Leuchtstreifen - einfach nur herrlich! Das ist der Grund, warum ich so gern hier schreibe - ihr seid mindestens genauso verrückt wie ich und versüßt mir mit euren Ideen und Worten den Alltag! Natürlich liegt ihr aber richtig, wenn ihr auf eine Lichterkette tippt - hierbei handelt es sich um den Versuch, das Lichternetz auf dem Gebüsch des Nachbarn abzulichten. Das Grünzeug darunter hat zwar keine Herzform, aber das Netz liegt so auf dem Gestrüpp, dass es von meinem Balkon so ausschaut - und ich freue mich jeden Abend darüber.

Da es nicht um richtig oder falsch ging, sind alle (ja, alle!) im Lostopf gelandet, die die Teilnahmebedingungen erfüllt haben. Eine Einsendung bekam ich per Post - ich möchte sie euch nicht vorenthalten: 
"Auf deinem Foto ist natürlich Izzy abgebildet, die wild ein Nähmaschinenfüßchen im Maul schüttelt, was sie dir geklaut hat (weil sie nicht auf der "Fußmatte" kuscheln darf). Und weil die Katze schwarz ist, sieht man halt nur die Lichtreflexe. :) Haben wir gewonnen?"
Hier die Antwort: Liebes Schwesterchen, ich freue mich riesig über deine Karten und kann mir deine Kulleraugen nur zu bildlich vorstellen. Aber da muss ich streng sein - nur eingetragene Leser. ...und jetzt schau nicht so traurig, du bekommst doch Weihnachten etwas von mir mitgebracht...

Ähem. Zurück zur Tagesordnung - Auslosung des Weihnachtspost-Empfängers nach traditioneller Methode:

Zettel mit Namen vorbereiten
Zettel falten und ins Lostöpfchen werfen. Gut schütteln, Zettelchen ziehen (lassen) und...
...versuchen, Zettel mit Gewinner-Namen vor meinem nichtkranzförmigen Adventskranz zu fotografieren - und zwar ohne Blitz. Hmpf. Also näher ran...
Nun aber. Herzlichen Glückwunsch! :)
Liebe Bettina, ein kleines Päckchen wird gleich noch von mir verpackt, deine Adresse stibitze ich mir von deinem Blog und dann geht eine Kleinigkeit für dich auf die Reise. 

Liebe "alle anderen": nächstes Jahr gibts aber wirklich die versprochene Hurra-viele-Leser-Verlosung. Ich hab nämlich noch soooo viele hübsche Links abgespeichert, die ich ausprobieren möchte... da gibts reichlich Nachschub. :)

Zum Schluss noch ein Bild mit einer weiteren Blog-Verknüpfung - Valomea hat mir vor einiger Zeit ein Schneiderrädchen geschenkt. Damit ihm auf der langen Reise nicht langweilig oder kalt wurde, reisten eine ebenso schöne Häkelnadel und ein wunderschönes Deckchen mit. Das liegt momentan auf dem Vertiko und verbreitet friedliche Stimmung.

Alte Schätze vor der Kulisse des Mannheimer Wasserturms (mein Pralinen-Adventskalender)
 Apropos Valomea - morgen gibt es unsere finalen Kirchenfenster zu bestaunen - also ich staune jedenfalls jedes Mal, wenn ich mir mein Kissen anschaue...

Liebe Grüße
daisy


Dienstag, 11. Dezember 2012

Dezentrales Nähkränzchen mit Valomea - Woche 6: auf zum Endspurt!

An dieser Stelle ein erleichtertes "puuuh" - denn gerade hechtete ich schuldbewusst in Richtung Rechner und sprang erst einmal auf Valomeas Blog, bei dem mir schon ihr Beitrag zum Dezentralen Nähkränzchen entgegenwinkte. Ich überflog ihn, setzte mich aufs Sofa und las entspannt und in Ruhe. Denn ja, die Aufgabe für die vergangene Woche, Rahmen und Rückseite anfertigen (Reißverschluss / Knopfleiste / ...), klang nach dem Bogengedöns so harmlos... doch auch ich bin noch nicht fertig damit. Mag daran liegen, dass ich mich bei der Erstellung der Zeiteinteilung von der Anzahl der Bilder pro Arbeitsschritt bei der Orientierungsanleitung habe beeinflussen lassen - vielleicht habe ich auch den sozialen oder/und umweltbedingten Termindruck in der Vorweihnachtszeit unterschätzt. Valomea, ich bin ganz bei dir... und freue mich, dass wir die Rückseite doch noch gemeinsam angehen, wollte ich doch eben schon zutiefst zerknirscht Reue geloben. Prima, so ist es viel lustiger! (...und ganz ehrlich: wenn du nicht mitnähen würdest, Valomea, hätte ich das Teil bestimmt schon auf den Stapel "nach Weihnachten/wenn mehr Zeit ist/im nächsten Urlaub/Leben..." geschoben - so wird es tatsächlich dieses Jahr noch was!)

So, wer ist jetzt neugierig auf Teilerfolge? Denn auch, wenn die Rückseite noch nicht ist, die Vorderseite ist es - fertig! :)

Ich bin glücklich! Hatte ich schon erwähnt, dass ich glücklich bin? Nie wurde Bügeln von Bettlaken so hübsch belohnt!

Hier eine Teilansicht (ist ja auch ein Teilerfolg) - ich habe meine rechteckige Kissenplatte noch ein bisschen rechteckiger gestaltet (geht das mathematisch überhaupt?) und links und rechts jeweils einen weiteren Streifen mit Bögen angesetzt. Oder anders ausgedrückt: noch eine ausgiebige Bügel-Einheit eingelegt und fröhlich Kurven genäht. Die Erkenntnisse: Meine Nähmaschine hat tatsächlich noch zwei weitere Stoffschichten auf die gefühlte Fußmatte nähen können, das Gefühl dabei war allerdings eher Sägewerk statt Nähmaschine - so jedenfalls stelle ich es mir vor, wenn man die Holzstämme unter der Kreissäge durchschiebt. Aber - hat funktioniert. Die Betttuch-Streifen sind alle doppelt gelegt (gebüüüügelt) und vergrößern das Maß des Teilchens jetzt auf etwa 40 x 75 cm (plus Nahtzugabe). Das reicht mir. :)

Die Rückseite (die ich schnellstens nachholen werde) wollte ich, so der Gedanke, unter Verwendung weiterer Weißwäsche und hier der Knopfleiste eines Kissenbezugs gestalten. Da dieses massive Kissen aber nach praller Füllung verlangt, um eindrucksvoll vor sich hinprunken zu können, wirds schätzungsweise doch ein Reissverschluss/Reißverschluß/Reißverschluss (kennt jemand die vorgegebene Rechtschreibung und empfohlene Kombination von ß und ss? Das macht mich ganz kirre, jedes Mal).

Und dann befinde ich mich auch noch rechtzeitig ein zum heutigen Beginn von

Woche 6: Zusammenfügen und Binding

Diese allerdings wirft schon zu Beginn Fragen auf, denn im Eifer des Gefechtes fiel auch mir jetzt erst auf, dass die reichlich bebilderte Anleitung dazu gar keine Angaben machte. Valomea formulierte es so: "Daisy, weißt du eigentlich, wie ein Binding geht? Machen wir das wie ein ganz normales Binding um einen ganz normalen Quilt?" Und damit ist sie mir schon einen ganzen Schritt voraus, denn ich hab noch nie ein ganz normales Binding genäht, noch nicht einmal einen ganz normalen Quilt... (dieses Kissen ist allerdings ein prima Lernobjekt dafür). Insofern - öh.... keine Ahnung, Valomea? Momentan überlege ich noch, ob ich da wirklich noch einen weiteren farbigen Rand drumherum haben möchte oder ob ich es mit der Farbe jetzt gut sein lasse und gaaaanz einfach eine gaaaanz schlichte Rückseite annähe und den Rest wirken lasse. Oder ob noch ein Rahmen noch mehr rahmen würde. Oder so. Meinungen, irgendjemand?

Mir juckt es jetzt allerdings definitiv in den Fingern - denn dieses sind die letzten Arbeitsschritte vor Woche 7 - und auf die freue ich mich schon ganz besonders... :)

Liebe Grüße
daisy
 


Mittwoch, 5. Dezember 2012

Apropos Fußmatte...

...dafür hat Izzy eine Vorliebe. Und so bot sich mir auf meinem Tüdeltisch heute morgen dieser Anblick:


Da Tische keine Schlafplätze sind, wurde sie vom Personal schnellstens und nachdrücklich dort heruntergebeten. Da das Personal bloggt, allerdings erst nach Anfertigung eines Beweisfotos... ;)

Dienstag, 4. Dezember 2012

Dezentrales Nähkränzchen mit Valomea - Woche 5: die Rahmenhandlung

Dienstag, Berichterstattung beim Dezentralen Nähkränzchen mit Valomea und Startschuss für die Tätigkeiten für 

Woche 5: Rahmen und Rückseite anfertigen (Reißverschluss / Knopfleiste / ...)

Was gleichzeitig bedeutet, dass aus Woche 4 unsere Herzstücke bereits fertig sind und in ihrer vollen Pracht vor uns liegen. Valomea hat das wie immer fix letzten Dienstag gleich erledigt und zeigte uns nicht nur ein wunderbares Daumenkino, wie sich (Musik)Stück für (Musik)Stück die herrlichen Muster der Cathedral Windows entfalten, sondern fasste die Tücken gleich auch noch vollständig für uns zusammen. Dafür ein dickes Dankeschön! So bleibt mir auch nichts mehr hinzuzufügen - wie letzte Woche angedeutet hatte ich mit ähnlichen Dingen zu kämpfen und tüdelte mich ebenso durch die Bögen. Das sah bei mir so aus:

Gesteckt habe ich die kleinen bunten Quadrate erst einmal auf ihre Zielposition. Dort, wo die Ecken auf die der Basisstoffquadrate treffen, habe ich noch eine Nadel im 45°-Winkel hineingepiekt (mit einem Hammer wäre es einfacher gewesen), um die Ecke in der Ecke zu fixieren. Sozusagen. Denn...
...beim Umklappen der Bögen (also Basisstoff sanft davon überzeugen, sich bogenförmig über den bunten Stoff zu legen) wollten die kleinen bunten Quadrate lieber partiell abhauen - sieht man oben über dem Bogen ganz gut (rechts neben dem Nähmaschinenfüßchen am oberen Bildrand). Valomea hat die Bögen festgesteckt, ich hab sie festgehalten - mein Stoff wehrte sich gegen die Nadeln und bezichtigte mich des versuchten Voodoo... In dieser Position ließ sich die Flucht-Ecke oben dann mit dem Kopf einer Stecknadel von der Bogenmitte aus leicht nach oben streichen und davon überzeugen, dass ihr nichts Schlimmes passieren wird.
Schnell das Füßchen heruntergelassen und dann konnte der Bogen genäht werden. Einer nach dem anderen, sehr meditativ.

Aus ein bisschen Abstand heraus betrachtet habe ich dann das entstandene Werk wirken lassen und war: GLÜCKLICH! Ebenso wie Valomea entzückte mich trotz hervorstibitzender Stoffeckchen, die nicht zu vermeiden sind, das Endergebnis sehr und anhaltend. - Wollt ihr das Ergebnis von Woche 4 sehen? Da:


Eine massive kleine Kissenplatte in den Maßen 36 x 48 cm von der Dicke einer dünnen Fußmatte. Wie ihr seht, habe ich auch die halben Quadrate (also Dreiecke) am Außenrand noch "gefüllt". Gezählt habe ich nicht mehr, aber bei den Stoffschichten dürfte ich mittlerweile im zweistelligen Bereich angekommen sein. Die Maschine nähte brav mit - ich bin gespannt, wie sie sich anstellt, wenn jetzt mit dem Rahmen noch zwei bis vier Schichten hinzukommen...

Für den Rahmen stehen bei mir jetzt die Überlegungen an, wie ich diesen gestalten möchte, welche Stoffe ich verwende, ob und welche Farben vorkommen sollen und wie groß ich mein Kissen am Ende haben möchte. Dazu mache ich mir jetzt erst einmal Abendbrot und dann Gedanken - Valomea? Bist du schon dabei? Ebenso neugierig bin ich, ob Verena heute schon ihr Farbgeheimnis lüftet oder uns noch ein bisschen zappeln lässt...

Bis später. :)

Update: es ist "später". Wirklich weitergekommen bin ich noch nicht - denn Valomea und ich bewundern gerade sehr ausgiebig ein "Problem" - an dieses Fußmattenäquivalent soll nun ein Rahmen aus Stoff. Also aus EINER Lage Stoff. Was wird denn das, wenn es fertig ist? Oder wie Valomea es formulierte: "Wie soll sich denn das ANFÜHLEN?" Immerhin ging sie es mutig an und schnappte sich eine Fleecedecke, um sie in Stückchen zu zerlegen. Ich kaute noch etwas Käsebrot und erwog, ihr einfach ein bisschen dabei zuzuschauen - aber das wäre gemein und bringt ja auch nicht weiter. 

Stoffeschiebend näherte ich mich zumindest einer Teillösung. Die Kissenplatte da oben braucht in jedem Fall einen weißen Rahmen aus dem gleichen Stoff, den ich für die Grundquadrate verwendet habe, da bin ich mir sicher. Was danach kommt... sehen wir mal. Insofern habe ich zum schon stark dezimierten Bettlaken gegriffen, mir Streifen zurechtgeschnitten und gebügelt (Bügeln ist ein zentrales Thema bei diesem Kissen...). Aufgeklappt, festgesteckt und... ausgebremst. Durch einen gaaaanz dooooofen Anfängerfehler... - Aber erst einmal die Theorie und mein Ansatz zur Erhöhung der Stoffdicke des Rahmens:

Völlig nebensächlich, aber ein interessantes Detail: Valomeas Stecknadeldose ist deutlich aufgeräumter als meine. Was sagt mir das jetzt?

Erkennt man was? Naja, so leidlich... mein Plan: Stoffstreifen längs gefaltet und gebügelt, aufgeklappt und mit der Bügelkante überlappend auf die Kissenplatte gelegt. Die Theorie: Stoffstreifen an der Bügelkante entlang auf die Platte steppen, dann obere Hälfte wieder herunterklappen, Oberseite analog zu den Bögen absteppen. Ergebnis: Eine doppelte Stofflage. Das an allen vier Seiten - und dann kommt noch ein bisschen Farbe ins Spiel. Dazu kam ich allerdings nicht mehr, denn wie gesagt - ganz doofer Fehler. Völlig überflüssig. Weißes Nähgarn ist alle! Ich erinnere mich noch, wie ich beim Nähen des letzten Bogens erleichtert aufatmete, weil es so gerade noch gereicht hatte - leider ist mir das wieder entfallen. Morgen also Shopping.

Und jetzt schaue ich nochmal bei Valomea vorbei - ich habe vorhin auf jeden Fall schon tolle Stoffstreifen aus Stoffstreifen gesehen...

...und Verena bekennt tatsächlich schon mal ein bisschen Farbe. :)


Sonntag, 2. Dezember 2012

Lust auf ein kleines Weihnachtsgeschenk?

Hallo virtuelle Welt,

schon 125 eingetragene Leser - ich freue mich so! Schön, dass ihr da seid!

Gleichzeitig habe ich ein bisschen ein schlechtes Gewissen, das wöchentlich wächst - hatte ich euch doch schon zum 100. eine Verlosung versprochen. Bei 111 Lesern wollte ich dann aber wirklich... oder spätestens während des Theaterstücks... - und weil die großen Pläne nicht so recht in das Zeitfenster passten und ich euch nicht noch länger vertrösten möchte, gibts hier eine kleine Mini-Zwischenverlosung zur Überbrückung der Wartezeit.

Die virtuelle Welt überrascht uns immer wieder gerne mal auch durch kleine persönliche Begegnungen, manchmal "live", manchmal durch Mails abseits der Blogoberfläche, spontane liebe Worte, Anmerkungen, ein Augenzwinkern. Manchmal durch Aufmerksamkeiten, die zu besonderen Tagen verschickt werden. Ein Grund zur Freude, definitiv. Bei der wachsenden Anzahl an virtuellen lieben Nachbarn wird es aber auch schwierig, allen gerecht zu werden und jedem etwas zu schicken, dem man gern etwas zukommen lassen möchte. Insofern - dieses Jahr keine großen Tüdelgeschenke in der virtuellen Welt, das habe ich letztes Jahr schon nicht geschafft. 

Eine Kleinigkeit möchte ich aber dennoch gern für euch da draußen verschicken - was das sein wird? Lasst euch überraschen... und ratet dafür doch mal, was das hier ist:


Weitere Testläufe mit meiner neuen Kamera erzeugten dieses hübsche Bild. Was ich nun von euch wissen möchte - was habe ich fotografiert?

Jegliche Antworten sind willkommen - ob ihr nun genau darauf kommt oder eine kreative / lustige / ungewöhnliche / ... Idee habt, ist dabei egal. Ich bin gespannt...


Und weil sie nicht fehlen dürfen, hier die Teilnahmebedingungen für die Mini-Überraschungs-Advents-Verlosung:
  • Teilnehmen könnt ihr, wenn ihr bei mir eingetragener Leser seid und euren Wohnsitz in Deutschland habt (oder - im Einzelfall zu prüfen - in einem Land, für das die Portokosten nicht unverhältnismäßig hoch werden, wenn ich euch im Fall des Gewinnens Post schicke). Ob alter Hase oder frisch hinzugekommen spielt keine Rolle, ich freue mich über jeden, der gekommen ist, um zu bleiben. Wer spätestens bis zum Ende der Verlosung als mein Leser zu identifizieren ist, darf mitspielen.
  • Wenn ihr in den Lostopf fallen möchtet, hinterlasst bitte einen Kommentar unter diesem Post. Schreibt mir darin, was ich fotografiert haben könnte - ich bin neugierig, was euch einfällt.
  • Bis zum Sonntag, 16.12.2012 um 12 Uhr (Mittag) habt ihr Zeit dafür - dann wird ausgelost. Und die Überraschung erreicht den/die Gewinnerin hoffentlich noch vor Weihnachten.
  • Und weil dies hier meine eigene kleine Privatverlosung ist, sei noch darauf hingewiesen: Versendet wird per Post, einfachem Versand und unversichert. Sollte ein Weihnachtself in Geschenkepanik die Post stibitzen, tut mir das zwar sehr Leid, entzieht sich aber meinem Verantwortungsbereich, sondern fiele unter "sh... happens".
So, was hab ich noch vergessen...? Ach ja - viel Spaß beim Raten! 

Schönen 1. Advent!

Liebe Grüße
daisy

Donnerstag, 29. November 2012

Vorweihnachtsaktionismus?

Holla, das ging aber schnell... den Beginn des Adventskalenders wähnte ich während des Theaterspielens noch in gemütlicher Ferne, als ich beim Blick auf den Jahreskalender in ein spontanes "Huch!" ausbrach. So habe ich mal eben schnell gestern und heute 24 Säckchen genäht, befüllt und durchnummeriert.


Nicht der kreativste Ansatz, aber dafür nicht zu bunt - der MmH findet das an mir zwar ok, hat aber sonst immer noch ein bisschen Angst vor Farben - keine Sorge, ich gewöhne ihn noch daran ;-). Und ein bisschen farbenfroh ist es dank der Nummerierung doch geworden, die ich bei Svenja als Download fand (falls ihr also auch noch spontanen Bedarf habt, dort gibt es sie in verschiedenen Größen).

Brav habe ich auch eine 2,3 kg Clementinen-Kiste leergefuttert, die ich dekorieren und als Säckchenaufbewahrung nutzen wollte. Nur - da passten sie gar nicht rein. Insofern habe ich noch schnell ein Körbchen aus dem Regal gezogen, ausgeleert (kontraproduktiv für die angestrebte Ordnung im Tüdelzimmer, die allerdings in den nächsten knapp 4 Wochen sowieso hoffnungslos verloren sein wird - insofern: auch egal) und darin gestapelt. Improvisation ist alles (oder wie war das, Verena? Ich mache mir zu viele Gedanken? ;)). Positiver Nebeneffekt trotz allem: über Vitamin C-Mangel kann ich gerade nicht klagen...


So, Ziel erreicht, ab in die nächste Runde - Weihnachtsgeschenketüdeln. Vorbereitungsweise versinke ich gerade zwischen Zeitschriftenstapeln auf Ideensuche. Oder eher Designinspirationsanregungssuche - Ideen habe ich nämlich viel zu viele...

Und BUNT gibt es spätestens am Dienstag wieder - meine Cathedral windows sind alles andere als unfarbig. :)

Kommt gut ins nahende Wochenende und in den Advent! (apropos - aaaah, die Deko...)

Liebe Grüße
daisy

Dienstag, 27. November 2012

Dezentrales Nähkränzchen mit Valomea - Woche 4 kann beginnen!

Moin zusammen,

Dienstag - Zeit für den Statusbericht des Dezentralen Nähkränzchens mit Valomea! Heute von mir schon etwas früher der aktuelle Status, aber ich werfe mich gleich wieder an die Nähmaschine, dann gibts später noch ein Update. Vielleicht aber habt ihr bis dahin noch ein paar Tipps für mich, denn... aber langsam.

Was bisher geschah: Valomea nähte sich auf und davon, während ich noch etwas hinterherhoppelte. So war sie zu Beginn der Woche quasi schon fertig mit "Füllung(en) einlegen und mit dem Nähen der Bögen beginnen", während ich noch beim Zusammennähen des Basisstoffs steckte. Bevor ich jetzt also Woche 4 einläute, hier mein Versuch des Hinterherschneckens in Bildern:

Das ist das Haus vom Nikolaus. Und nebenan... Ok, nochmal: Zusammennähen der Quadrate des Basisstoffs. Die Ecken-Hochklapp-und-Feststeck-Methode hat sich bei mir als etwas fummelig erwiesen - schätzungsweise durch die Stoffdicke (oder sollte ich mir doch mal ein neues Päckchen Stecknadeln zulegen?). Ich hab die Ecken dann jeweils aufeinandergelegt und konnte so die Bügellinien ganz gut treffen, ohne mir die Nadeln in die Finger zu rammen (zumindest nicht allzu häufig).
Dank Valomeas Tipp habe ich die Naht nicht an den Ecken beginnen lassen, sondern weiter vorn bzw. hinten angesetzt (je nach Betrachtungsweise, erst einmal ein Stück zurückgenäht, bis ich die Kante erreicht hatte, und dann durch bis zur anderen Ecke. Wieder ein Stück zurück - fertig. Wenn man ganz genau hinschaut, erkennt man rechts auch die Knubbel, die meine Nähmaschine beim automatischen Vernähen hinterlässt. Finde ich jetzt nicht so hübsch, gerade auch bei anderen Dingen wie Taschen. Gibts da einen Trick?
Beim Zusammenfügen der einzelnen Quadrate ging das noch ganz gut, schwieriger wurde es, als ich die Platte aus Dreierbahnen zusammensetzen wollte. Dank präziser Rumbügelei am Anfang passte alles gut aufeinander, allerdings entwickelte das Stoff-Origami ein Eigenleben - insofern: Merke - auch mal auf die unten liegende Vorderseite schauen, denn sonst kann es später so aussehen:

Doof! Zum Glück habe ich den Auftrenner schnell gefunden.

Dann war die Kissenplatte aus Basisstoff fertig und damit Aufgabe aus Woche 2 erledigt! Noch einmal ordentlich plattbügeln, dann widmete ich mich fröhlich pfeifend dem angenehmen Teil - Einlegen der bunten Quadrate in Woche 3 - der "fun part", so hieß es. Nnnnnun ja... 

Ja, ich habe mich auf die bunten Stoffe gefreut, die ich adventskalendertürchenmäßig in meinen Stoffverstecken platzierte. Wenn auch der Zuschnitt mich kurz zweifeln ließ - die Stoffecken sollen so groß sein, dass sie die Quadrate ausfüllen, aber nicht überlappen, wenn der Basisstoff wieder zusammengeklappt wird. Puh... ich entschied mich für 11,5 cm, was ganz gut hinkam. Fast... 

Und da war noch etwas - Festnähen der Buntquadrate in den Origamiquadraten. Wie empfohlen nahm ich das Reissverschlussfüßchen und tackerte (ja, die Stoffdicke - jetzt schon!) das eine ins andere. So richtig prima fand ich das aber nicht, da durch den geringen Druck der Stoff seine Fluchtgedanken das eine oder andere Mal äußerte. Kurz vor Schluss (bei Quadrat 10 von 12) wechselte ich zum Standardfüßchen und schaltete den Obertransport dazu - das ging bei mir deutlich besser und wurde gleichmäßiger.Die unterschiedliche Dicke der Stofflagen störte dabei nicht. Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, machten sich auch die Stofflagen unter dem bunten Stoff gern mal selbstständig. So habe ich immer wieder mal von unten und oben die "Wogen" geglättet und versucht, alles möglichst plan zu bekommen. Das Ergebnis macht mich dennoch nur halb glücklich. Schaut...

Baumwollstoff franst so herrlich schnell und gerne aus, wenn man dem Rand zu nah kommt. Und 1 mm Spiel am Rand bis zur Basisstoffkante kann schon zu viel sein...
...denn an den Kreuzungspunkten der Basisquadrate kombiniert sich das gern zu unhübschen Ecken, die hervorblitzen. Und ich fürchte, das wird man auch nach dem Nähen der Bögen noch sehen.

...hatte ich schon erwähnt, dass ich bestimmt hinterher noch ein paar Knöpfe aufnähen will? ;) Wir werden sehen.

Erleichtert klappte ich die Ecken wieder zusammen, aber irgendwie... durch das Hin und Her, Um- und (unfreiwillige) Aufklappen sind die spitzen Spitzen etwas lasch geworden, sie passen gar nicht mehr so hübsch perfekt aufeinander. Aber ich bleibe tapfer. 

Aktueller Stand, bevor ich gleich an die Nähmaschine flitze:

Eine der zwei Fixierungsnähte habe ich auf jedem Quadrat schon einmal gezogen.
Valomea, dein Tipp mit den unvernähten Enden und dem Durchziehen auf die Rückseite ist Gold wert! Das ging richtig gut, ich bin begeistert und habe wieder etwas gelernt. Dieses Kissen entwickelt sich sowieso zum Lehrstück für mein Kuschelquilt, was die Handhabung von störrischen Stoffmengen und widerspenstigen Lagen betrifft, denke ich. Ich bekomme langsam eine Ahnung, worauf ich mich eingelassen habe... 

So, ich nähe jetzt mal die Querlinien zu denen da oben und dann könnte ich mit dem Nähen der Rundungen beginnen. Könnte - wenn ich nicht noch weitere Stoffstückchen für die "Außen-/Obenquadrate" zuschneiden wollen würde, weil ich gern alle "Fenster" füllen würde. Aber ach... VALOMEA!!! Hilfäh!!!! Wie groß müssen die denn sein? Wenn ich sie zu groß mache, klappen sich die Ränder um, mache ich sie zu klein, sieht man die Kanten und sie reichen nicht bis an die Ecken. Hast du schon Erkenntnisse gesammelt?

Damit läute ich jetzt offiziell die nächste Runde ein -

Woche 4: Fröhliches Weiternähen der Rundungen

Und natürlich bin ich wieder gespannt, ob sich noch jemand angehängt hat und wie weit Verena gekommen ist. :) Allerdings gibts heute kein Verlinkungstool, da man mir sagte, dass dieses eventuell einen Trojaner verbreiten könne. Um kein Risiko einzugehen, lasse ich das lieber. Stattdessen: kopiert den Link zu eurem Post doch in den Kommentar, ich fische ihn dann wieder aus dem Spamfilter und ergänze diesen Post um eure Links, ok?

So, ihr wisst, wo ihr mich findet... sollte ich Erfolg haben, gibts gleich noch ein paar Fotos hinterher. :)


Update ein bisschen später:

Durch die zu knappen großen bunten Quadrate vorsichtig geworden, schnitt ich die kleinen bunten Quadrate lieber etwas größer zu - die Innenquadrate des Basisstoffs messen etwa 8 cm an der Kante, ich wählte für den bunten Stoff 7,6 cm. Das ist, wie ich nach den ersten Nähten gemerkt habe, eher großzügig bemessen, der Stoff faltet sich auch in den Bögen ein bisschen um, aber lieber so als anders (seht ihr gleich). Für die kleinen Innenquadrate wählte ich den dünnsten Stoff, den ich hatte und der farblich passte, so wie ich es haben wollte. Verteilte sie auf dem Stoff. Und dann...

Nachdem ich mir Mut angetrunken zugesprochen habe, schritt ich zu den Bögen. Nach Anleitung. Ging besser als befürchtet, ich habe auch hier den Obertransport eingeschaltet und die Maschine auf "Anfängergeschwindigkeit" gestellt, so gebe ich nicht versehentlich Gas. Eventuell hervorblitzende Eckchen des Innenstoffs schubse ich mit einer Stecknadel in ihre Ausgangsposition. Und dann nähe ich so bogig wie möglich...

Aller Anfang ist schwer - aber zumindest näht die Maschine brav, wenn auch bei den unzähligen Stofflagen noch nicht besonders geschmeidig um die Kurven.
Bis ich die 18 kompletten Quadrate eingenäht habe, habe ich den Bogen bestimmt auch raus. Allerdings erkennt man hier schon, was ich weiter oben befürchtet hatte - die großen Quadrate haben einen Schönheitsfehler...


Seht ihr? Die Ecken blitzen hervor und ja, ich hätte farblich passendes Nähgarn nehmen können. Aber mal ehrlich - selbst, wenn der Stoff nanometergenau in die "Stofftasche" gepasst hätte - die Ecke wäre doch immer noch sichtbar und ausfransgefährdet, oder wie seht ihr das? Müsste ich da etwa auch noch die Kanten umbügeln, wie es beim Basisstoff angegeben war, um saubere Ecken zu bekommen? So ganz gefällt mir das nicht... Mal sehen, wie sich das entwickelt. Das Knopfglas steht jedenfalls schon bereit... ;)


...noch ein Nachtrag: hatte ich schon erwähnt, dass Valomea des Wahnsinns ist? Sie hat Woche 4 in einen Abend gepackt und präsentiert hier schon ihr vollständiges Werk. Ich gehe wieder nähen...

...noch ein Nach-Nachtrag: Allroundtalent Verena behauptet zwar immer, sie habe sich nur "angehängt", hat uns aber eher mittlerweile abgehängt und präsentiert uns bereits ihre vollständige Kissenhülle - schaut mal hierher! Aber auch sie verrät uns noch nicht alles und hält die "wahren Farben" noch geheim. Ich bin sehr gespannt auf nächste Woche. :)

Montag, 26. November 2012

Adieu, kleiner Prinz!

Schön war es... Monate der Proben, ein paar Wochen intensive Vorarbeit, zwei Wochen volle Aktion, zweimal drei Abende Verzauberung... und schon - vorbei. Noch nicht wirklich zu glauben...

Wir hatten eine ganz tolle Zeit, auch wenn es bei diesem Stück völlig anders war als bei der Kriminalkomödie im letzten Jahr. Die Atmosphäre war eine völlig andere. Dennoch - gerade bei der letzten Aufführung am Sonntag hatten wir noch einmal richtig viel Spaß - die Hütte war voll, das Publikum sehr nett zu uns und so hatten wir richtig Lust, noch einmal alles zu geben. Traditionell durfte auch der Dernièrenscherz nicht fehlen. Schwierig, weil wir mit dem Kauf der Rechte für die Aufführungen auch strenge Auflagen bekommen hatten, was die Texttreue anging. Das hielt uns allerdings nicht davon ab, ein paar hübsch-harmlose Abweichungen einzubauen - so hatte der König in seinem Reich ein gerahmtes Bild unserer Regisseurin (mit fotomontierter Krone) hängen, der erloschene Vulkan entflammte spontan wieder, der Laternenanzünder hatte eine rote Glühbirne in seiner Laterne, im Eimer des Brunnens hing eine Socke, der Fuchs pustete beiläufig ein paar Hühnerfedern aus seiner Pfote und der Flieger beschimpfte die Schlange als "alte Giftnudel" (als Anspielung auf unser Stück vom Vorjahr). Man sagt, dass unsere Regisseurin partiell an Atemnot durch massive Lachanfälle litt...

Traditionell wird es nach der letzten Aufführung aber auch hektisch - während wir sonst noch entspannt ein bisschen beim Publikum stehen und Fragen beantworten und Lob und Kritik entgegennehmen (ok - Lob!), wird nach der letzten Verbeugung quasi übergangslos die Kulisse abgerissen. Das ist schon etwas erschreckend - was in wochenlanger Vorbereitung liebevoll aufgebaut und dekoriert wurde, ist innerhalb einer Stunde mit vereinten Kräften spurlos verschwunden...

Aufbau...
...Abrisskommando...
...waren da nicht gerade noch ganz viele Planeten?
Und kurze Zeit später - als wäre nichts gewesen.
Schon ein bisschen traurig - etwas Wehmut packte wohl jeden, als wir uns nach getaner Arbeit zum ebenfalls traditionellen Abschluss-Essen in der Maske trafen.


Hier zeigt sich dann auch immer, dass "wir Schauspieler" es total gut haben und sehr verwöhnt sind - es gibt um uns herum eine große Anzahl fleissiger Helfer, die sich um die Organisation, das Catering fürs Publikum (und für uns), den Bühnenbau, die Technik, die Maske, den Papierkram, einfach alles kümmern. Durch diesen tollen Zusammenhalt und die Bereitschaft jedes einzelnen schaffen wir es, einmal im Jahr etwas auf die Bühne zu stellen, auf das wir tatsächlich - auch wenn es blöd klingen mag - stolz sind. Einer meiner Theaterkollegen sagte "wir haben es gut - professionelle Schauspieler müssen um jedes Engagement kämpfen - wir dürfen einfach spielen." - er hat Recht! Wir dürfen, wir wollen und wir machen es so gerne! Die Spielfreude und der Zusammenhalt sind es auch, weshalb ich mich in dieser Gruppe so wohlfühle. Ich wurde herzlich aufgenommen und selbstverständlich mitgenommen - auch wenn ich erst das zweite Mal dabei war. So ist es zwar auch ein bisschen traurig, dass dieser Abschnitt jetzt vorbei ist, aber ... ich weiss schon, welche Rolle ich nächstes Jahr ausleben darf... insofern freue ich mich auf den nächsten Anfang! :)

Ein paar Fotos werde ich euch demnächst noch zeigen, wenn ihr mögt. Jetzt kehrt auch erst einmal ein bisschen Alltag und Ruhe ein - oder doch eher die Vorweihnachtszeit? - Zumindest kann ich euch wieder in Ruhe besuchen und schauen, was ihr so werkelt. Und hinsichtlich der Cathedral Windows sehe ich durchaus Chancen, dass ich euch am Dienstag Fortschritte zeigen kann... ;)


Seid lieb gegrüßt von der Ex-Rose ;)
daisy

Donnerstag, 22. November 2012

Der kleine Prinz geht in die zweite Runde...

... morgen gehts los mit dem zweiten Wochenende, das hoffentlich genauso gut läuft wie das erste. Momentan läuft zumindest die Nase unseres Fliegers, ich hoffe, er rotzt morgen nicht sein Mikro voll... 

Artikel im Mannheimer Morgen vom 21.11.2012
Die nächsten drei Tage sind also auch wieder voll verplant (Ausschlafen, Aufführen, Abschminken, Aufräumen, Abbauen). Wir sind gespannt - Samstag ist ausverkauft, für Sonntag gibt es anscheinend auch nicht mehr sooo viele Karten... Sehr, sehr aufregend! 

Bevor ich wieder den Alltag begrüßen kann, gibt es heute noch ein paar Bilder einiger der weiteren Charaktere, die ich euch bisher vorenthalten hatte, ebenfalls wieder vom Technikdurchlauf (der Fuchs ist leider nicht dabeigewesen - aber soooo süß, da MUSS es noch irgendwo ein Foto geben - ich besorge es für euch). Also teils unfertige Kostüme, nur rudimentäre Maske... dabei hat sich unsere Gabi selbst übertroffen, was Fuchs, Schlange & Co. angeht. Mal sehen, ob ich Fotos von den Aufführungen auftreiben kann - bis dahin schaut ruhig hier mal hin:

Die Hauptbühne und damit die Erde - nicht wirklich zu sehen: es gibt noch zahlreiche weitere Podeste Planeten im Raum.
Im Laufe der Technikprobe wurde auch das Flugzeug fertig.
König und Rose schauen noch etwas skeptisch...
...die Eitle ist jedoch schon zuversichtlich.
Die Schlange macht sich startklar (und sortiert ihren 2,50 m langen Schwanz)...
...der Laternenanzünder sorgt für Licht...
...und Prinz und Flieger denken sich "wird schon schiefgehen". Na dann...
Showtime! (noch ohne Blätter an den Händen, dafür mit Pressefotograf unten im Bild)

So, jetzt rocken wir die Hütte noch ein Wochenende lang und dann... fallen wir in tiefe Wehmut.

Macht euch ein schönes Wochenende! 

Liebe Grüße
daisy