Dienstag, 19. November 2013

Sagt mal - sieht das bei euch...

... auch so chaotisch aus, wenn es auf Weihnachten zugeht?


Hier ein unschöner ungeschönter Blick in mein Näh-, ach nee, Wohnzimmer. Während ich gerade einem Online-Seminar lauschte, sortierte ich nebenbei ein paar meiner Stoffrestekisten auf der Suche nach Material für personalisierte Weihnachtskleinigkeiten. Fündig wurde ich reichlich, von manchen Stoffen wusste ich nicht einmal, dass ich davon einen Rest (vermutlich aus einem Restetütchen) in meinem Bestand habe. Das Gelächter war teilweise auch groß. Nur - mein Kopfschütteln gerade ebenso. Wie sieht das denn hier aus?!?

Während Valomea gerade trocken demonstrierte, wie sie im Nähzimmer ihre Stoffe und Ideen in Zaum (Bauarbeiterzaun?) hält und dabei noch produktiv ist, fragt mich bitte nicht, warum ich die Sortiererei nicht in meinem Nähzimmer vorgenommen habe und dabei nur Chaos produziere. Glaubt mir, das wollt ihr gar nicht wissen... mehr Kopfschütteln. Kann ich damit wenigstens auf Milde hoffen, weil meine Blogspaziergänge momentan nur einen Blick über den Zaun, nicht aber ein Schwätzchen beinhalten? Bittebitte?

Mehr bald, denn trotz allem geht es auch mit anderen Dingen hier voran. Jetzt muss ich aber noch ganz schnell das Sofa wieder freiräumen, bevor ich die Katze reinlasse...

Seid ganz lieb gegrüßt und macht euch einen schönen Abend, ich entschwinde gleich schon wieder und wechsele in die Zweitwohnung. Dort ist es immer deutlich aufgeräumter. Kein Wunder, ist ja auch nicht meine. ;)


Montag, 4. November 2013

Quitten-Odyssee

Heute mal kurz und bündig das Ergebnis vorweg: neun Gläser voller... äh.... naja, Quitte halt.


Wieso Odyssee? Lange Irrfahrt? Trifft es - denn mein Weg zur konservierten Quitte war mühsam, beschwerlich, führte mich zu kreativer Fremdnutzung diverser Küchengerätschaften und brachte mich zu etwas, das ich - mit etwas zeitlichem Abstand - auch irgendwie grinsend als Quallengelee bezeichnen kann (danke, Martina, für diesen hübschen Namen!). Das sieht zusammengefasst dann etwa so aus:


Gesammelte Erkenntnisse: Die Dinger sind heimtückisch, hinterhältig und haben einen Sturkopp wie eine eingefleischte Westfälin. Nur deshalb habe ich sie auch bezwingen können, den habe ich nämlich auch. Der Flauscheflaum war da noch das Harmloseste - und wie habe ich nur im Ansatz daran denken können, dass aus diesen harten, eher trockenen Früchtchen mit meiner üblichen Oma-ohne-Entsafter-Entsaftungstechnik reichlich Rohware für die Produktion von aromatischem Quittengelee herauszulocken ist? 

Ein paar viele Stunden später blubberte eine breiartige Masse dennoch im Kochtopf seiner Abfüllung entgegen. Wieso ich danach die Küche grundreinigen musste, was es mit der Matschepampe auf sich hat und wieso der Original Spätzleschwob zum Einsatz kam (der meinen Muskelkater in den Armen am Tag danach erklärt), möchte ich jetzt lieber nicht darstellen. Den Gedanken an raffinierte Rezepte hatte ich schon beim Zerkleinern der Früchte verworfen (dafür hatte ich ein Hackebeilchen-Lied im Kopf). 

Das Ergebnis ist lecker (habe ich mir sagen lassen), der Duft während dieser Zeit war es auch (ein herrlich apfelig-bienenwachsartiger Geruch, der liebliche Süße vorgaukelte - und den Probierlöffel vor Zugabe des Gelierzuckers zum erschreckenden Erlebnis machte, brrrr). Dennoch - Quitte wird überbewertet. Definitiv. Zumindest bis zum Erwerb eines Entsafters...

So, das soll es jetzt aber auch gewesen sein, damit erkläre ich meine Einmachsaison offiziell für beendet. Jawohl! Denn schließlich ist ja auch in 50 Tagen schon Heiligabend - dringend Zeit, sich um andere Dinge zu kümmern... 

Habt einen guten Start in die neue Woche! - Öh... wo seid ihr denn alle? Was macht ihr da? Wieso wühlt ihr hektisch in den Backzubehörkisten und kramt im Zeitschriftenstapel nach Omas Stollenrezept? Und ist das eine Wunderkerze oder glühen da die Stricknadeln? Es sind doch noch über 7 Wochen.... B-)

Liebe Grüße